Neuroendokrinologie 1

Der erste Artikel versucht zu erklären, wie Geschlechtshormone in die Abläufe und Funktionen des Gehirns eingreifen. Als Basis wird ein Paper (Titel: Alexander Römmler: Hormone im Alter: Epigenetische Kontrolle und Enhancement der Kognition) von Herrn Dr. Römmler genommen, in dem erläutert wird, wie Geschlechtshormone über spezielle Mechanismen die kognitiven Hirnfunktionen positiv beeinflussen. Mein Artikel ist quasi als Add-on anzusehen: Die wesentlichen biologischen und neurowissenschaftlichen Grundbegriffe, die Herr Dr. Römmler verwendet, werden genau und verständlich erklärt.

Wenn Ihr das Add-on durchgelesen habt, dürfte dem Verständnis des Papers von Herrn Dr. Römmler nichts mehr im Wege stehen.

Die in dem Artikel von Herrn Dr. Römmler verwendeten Grundbegriffe (Neurogenese, Epigenese) sind  in den letzten Jahren Modethemen geworden und sie haben wildeste Spekulationen ausgelöst. Keine Panik, es wird im Folgenden alles genau erklärt (bis auf den Begriff Enhancement, denn dieser ist bisher zu wenig wissenschaftlich abgesichert (nur so viel: "Enhancement" meint schlicht und einfach die Verbesserung der Hirnfunktion durch Zuführen von bestimmten Substanzen).

Bevor wir auf die segensreichen Wirkungen des Progesteron zu sprechen kommen, gehen wir diese Grundbegriffe kurz durch. Es ist alles nicht so schwierig, es sieht nur so aus.

Grundsatz: Nicht „verblöffen" lassen, spätestens beim nächsten Besuch in der Praxis Eures Endos werdet Ihr mit Fachwissen und Fachausdrücken glänzen.

Viel Spass beim Lesen

Ihr

Horst Haupt

 

vorherige Seite   nächste Seite